Marcela Arroyo
© Mali Lazell

MARCELA ARROYO QUARTET feat. Matthieu Michel und César Correa

Akustische Instrumente – Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, Klavier, Trompete – umgeben die Stimme der gebürtigen Argentinierin Marcela Arroyo auf ihrem neuen Album „De Par En Par“, was so viel wie „sperrangelweit offen“ bedeutet. Vor zwanzig Jahren hat Arroyo sich in der Schweiz niedergelassen und seitdem zahlreiche CDs unter eigenem Namen und mit dem Trio Puerta Sur veröffentlicht. Die zehn Lieder auf „De Par En Par“ stammen weitgehend aus ihrer eigenen Feder und umfassen eine Vielzahl an gefühlvollen Stimmungen. Damit auch der nicht spanischsprachige Hörer versteht, worum es in den Liedern geht, sind die Songtexte im Booklet auch in englischer Sprache abgedruckt. „Die Musik ist für mich das Medium schlechthin“, betont die Sängerin. „Sie ist die beste Art der Kommunikation, die ich habe, und eine universelle Sprache. Und als Geschichtenerzählerin spüre ich, dass es nichts Authentischeres gibt, als meine eigenen Geschichten zu erzählen. Die Geschichten, die ich erlebt habe oder die mir erzählt wurden und die über die Zeit hinweg Bestand hatten.“ Dabei werden Naturgeräusche - etwa in „Coplas al agua“ – umstandslos in die Songs integriert und immer findet die kleine Band, die Arroyo begleitet, den passenden musikalischen Ausdruck.

„Diese Songs sind aus der Freiheit im Hinblick auf die Form entstanden, ohne dass ich dabei meine Wurzeln vergessen habe“, erzählt Arroyo. „Als ich vor zwanzig Jahren in die Schweiz auswanderte, war das Heimweh so stark, dass keine neuen Ideen sprießen konnten. Ich sang weiterhin das, was ich schon zu Hause gemacht hatte. Aber mit der Zeit begann ich auch, alles in mich aufzusaugen, was mich umgab, und aus diesem Einfluss heraus entstanden neue Ideen, die diese Lieder verkörpern. Ohne meine beiden wichtigsten Wurzeln zu vergessen, nämlich den Tango Nuevo und die Folklore.“ Dazu trägt ihre Band, zu der zwei Perkussionisten, der Pianist César Correa, der Gitarrist Pablo Allende, der Bassist Federico Abraham und der Trompeter Matthieu Michel gehören, mit ihrer Jazz-Sensibilität erheblich bei. Sie sorgt für einen organischen Fluss, der Arroyos warme, helle und manchmal leicht rauchige Stimme immer stützt und trägt.

Line up

Marcela Arroyo Vocals, Compositions
Pablo Allende Gitarre, Backing vocals, Arrangements
Federico Abraham Kontrabass
Chicho Castillo Schlagzeug

Featuring:
Matthieu Michel Trumpet, Flügelhorn
César Correa Piano, Keyboards


Videos




Album

Marcela Arroyo De Par En Par

Pressestimmen

«Wunderbare Stimme... sehr ausdrucksstark... Manchmal schwermütig, mal heiter... Ein rundum gelungenes Album... Sehr hörenswert!»
Christine Rubel, Der Hörspiegel D

«eine kleine Schar an akustischen Instrumenten… untermalen Arroyos kräftige, aber dennoch leichte Stimme mit gemütvollen und entspannten Klängen»
Rolf Thomas, Jazzthing D

«Das Album ist stilistisch ausgereift und reiht sich in den derzeitigen Werdegang der Künstlerin ein. Es ist ein Beispiel für Weltmusik, in der Marcela Arroyo zusätzlich all das versammelt, was die schönste Blüte der argentinischer Musikkultur ist»
Jazz-Fun D

«ein breit abgestütztes, dem Latin-Genre angelehntes, jazziges Album: eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen vorwiegend aus dem lateinamerikanischen Kontinent, gekönnt wiedergegeben, mit einer gewissen Leichtigkeit versehen»
Luca D‘Alessandro, Jazz‘n‘more CH

«Her music and her voice provide a constant stream of soulful music that is played in an extremely loving and almost intimate way»
Jan van Leersum, Rootstime BE

«Sehr schöne lyrisch stimmungsvolle Musik»
Michael van Gee, Dreyeckland Radio D


«Mit ihrer warmen Stimme intoniert sie die meist selbst verfassten Titel auf „De par en par“ zwar in spanischer Sprache, m/f versteht jedoch auch ohne Worte worum es geht...»
Na Dann D

«Und diese (Geschichten) werden mit einer sehr warmen und angenehm klingenden Stimme erzählt... Die Musiker untermalen diese argentinischen Ursprünge mit dezenten jazzigen Bearbeitungen, so dass eine sehr entspannte und unterhaltende Verbindung entstehen konnte, und das auf hohem künstlerischen Niveau.»
Musikansich D